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Es gibt für den Menschen, wenn er frei geblieben ist, keine dauerndere, quälendere Sorge, als möglichst rasch jemand zu finden, den er anbeten kann. Aber der Mensch möchte nur etwas anbeten, was bereits unbestritten ist, so unbestritten, dass alle Menschen zugleich sich zu seiner gemeinsamen Anbetung bereit erklären. Denn die Sorge dieser kläglichen Geschöpfe besteht nicht nur darin, etwas zu finden, was ich oder ein anderer anbeten kann, sondern etwas von der Art zu finden, dass alle daran glauben und es anbeten, unbedingt alle zusammen. Und dieses Bedürfnis der gemeinsamen Anbetung, derade ds ist die größte Qual sowohl eines Individuums als auch der gnzen Menschheit von der Urzeit an. Um der gemeinsamen Anbetung willen vernichten sie einander mit dem Schwerte.

by Fjodor Dostojewskij

Pretend it´s yours





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